Verein

Im Juni 1947, kurz nach den verheerenden Kriegsjahren, wurde in Hille wieder ein Kranzreiten durchgeführt. 15 Hiller Reiter – sie nannten sich „Reiterschar“ - hatten sich dazu verabredet. Seit diesem Wettkampf besteht der Hiller Reitverein, er entwickelte sich aus dieser Reiterschar. Der erste Präsident dieser kleinen Gemeinschaft der Kranzreiter war Heinz Buhrmester, bis heute folgten ihm 33 weitere Präsidenten.

Fünf Jahre später starteten bereits die ersten Hiller Reiter als Reitabteilung des Kreisverbandes auf Turnieren. Die Voraussetzungen dazu waren bei weitem nicht mit den heutigen Möglichkeiten und Ansprüchen zu vergleichen: die Pferde, die in den 50er Jahren auf den Turnieren eingesetzt werden konnten, waren „Ackergäule“, d.h., sie wurden noch aktiv in der Landwirtschaft eingesetzt. Es gab auch keine Reithallen, es gab noch nicht mal geeignete Trainingsplätze.

1956 schufen die Hiller Reiter eine eigene Satzung, sie wählten ihren ersten Vorstand und nannten ihre Reitergemeinschaft „Reit- und Fahrverein Hille e.V.“. So starteten sie jetzt auch auf Turnieren. Eine Reithalle gab es noch nicht, im Winter wurde in den Reithallen in Schamerloh oder Lübbecke trainiert. 

Der Bau einer eigenen Reithalle begann Sylvester 1971 an der Leiwkenstadt. Das Startkapital betrug damals 4.200,00 DM, mit sehr viel Eigenleistung und Spenden konnte die Reithalle bereits 1972 fertig gestellt werden. Danach wurden die Stallungen, das Stroh- und Heulager gebaut und der Turnierplatz mit der Flutlichtanlage angelegt. 1995 wurde der große Versammlungsraum gebaut. 2001 wurden die Stallungen den neuen Bestimmungen zur artgerechten Pferdehaltung entsprechend umgebaut.

Heute zählt der Verein über 300 aktive Mitglieder aller Altersklassen.

Doch was macht uns so besonders?

Unser Verein zeichnet sich durch das riesige Engagement seiner Mitglieder und dem Zusammenhalt aller Reiter und Nicht-Reiter aus!

So wurden und werden z.B. die Anlagen des Vereins fast ausschließlich in Eigenleistung erstellt und gepflegt.

Auch die jährliche Durchführung des größten Turniers in Ostwestfalen ist nur durch den unermüdlichen Einsatz unserer Gemeinschaft möglich.

Daher an dieser Stelle ein HERZLICHES DANKE an alle, die dieses immer wieder möglich machen!